Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihr Unternehmen zu Zuchthäusern umbauen, in denen aus renitenten Insassen fügsame Lämmer in wohldefinierten Zellen werden.
© Unternehmen Bühne 2002-2017

Das „Improfessio-Training“ – Professionalität durch Improvisation

Die Trainingsmethode von Unternehmen Bühne hat drei Quellen, die gleichzeitig ihre Basis sind und in unser spezifisches Trainingsformat integriert werden: - Die von Kurt Lewin entwickelte „Laboratorium-Methode“ ist die Ursprungsmethode des Verhaltenstrainings. Sie erlaubt Probehandlung im geschützten Raum. Die Teilnehmer haben einen Raum, in dem sie für sie ungewohntes Verhalten üben können, um es dann in ihren Arbeitskontexten professionell zu beherrschen. Das „Lab“ setzt weniger auf den Erwerb neuen Wissens, als vielmehr auf das Können. - Eine kritische Theorie von „Führung und Organisation 2. Ordnung“ sieht sich praktischer Vernunft verpflichtet. Sie hinterfragt tief verankerte Glaubenssätze über Menschen, Organisationen, Führung, Entwicklung …, die über Jahrzehnte ein ideologisches, ja fast abergläubiges Verhältnis zu Instrumenten der Führung und Organisation etabliert haben und an den heutigen Wirklichkeiten zunehmend scheitern. - Die Theatermethode, speziell die des Improvisationstheaters zeigt uns den variablen Umgang mit Überraschungen und Turbulenzen, die uns helfen, Handlungen voranzutreiben und damit Entwicklungsfähigkeit zu sichern.
Teamentwicklung Führungstraining Improvisationstraining
Das Theater aber ist dazu da, unseren Blick zu erweitern. (Peter Brook)
Das „Improfessio-Training“ setzt also auf drei Komponenten: Verstehen – Variieren – Stabilisieren … und (nicht ganz) nebenbei auf radikales Denken, offenes Streiten, Spielen, Spannung, Unterhaltung, Humor … und auf das unbedingte Miteinander aller Beteiligten. (Die Anwendungskontexte unserer Trainingsmethode als pdf.)

Führungstraining

Organisation sichert Wiederholbarkeit und Stabilität. Je organisierter Unter- nehmen, desto unfähiger, Verände- rungen zu initiieren, die ihnen Zukunft geben, nicht den Status quo zemen- tieren. Ist sich Führung ihrer Verant- wortung für die Zukunft des Unterneh- mens bewusst, dann muss sie nicht nur für eine Destabilisierung sorgen, aus der allein der Wandel kommen kann, sondern dann hat sie auch eine Ver- antwortung ihren Mitarbeitern gegenüber, sie an diesem Wandel konstitutiv zu beteiligen, von dem keiner sagen kann wohin er führt. Das hat wenigstens mit drei Führungs- gegenständen zu tun: Erstens brauchen Mitarbeiter ein Risikobewusstsein und eine Risikobe- reitschaft, bei der die Erwartung unvorhersehbarer Gelegenheiten höher ist als die Angst vor den unvorherseh- baren Gefahren. Zweitens brauchen Unternehmen resiliente Potenziale, die dafür sorgen, dass Störungen nicht nur als Gelegen- heiten gesehen, sondern zukunfts- gestaltend in tatsächliche Entwicklungs- gewinne verwandelt werden. Drittens muss Führung für den Aufbau von Redundanzen (überschüssigen Ressourcen) sorgen, die vor allem in den Kompetenzen der Mitarbeiter liegen, aber selbst dort den Betriebswirtschaft- ler alten Zuschnitts in den Widerstand jagt. Wozu also Führungstraining? … um Führenden den state oft the art führungsbegründender Theorien unterschiedlicher disziplinarer Herkunft zu vermitteln, auf dieser Grundlage moderne Führungshaltung zu verinnerlichen und den Instrumen- tengebrauch, wie zum Beispiel des Coachings oder der Moderation, anwendungssicher zu üben.

Teamentwicklung

Überschreitet der Mensch die Grenzen unmittelbarer Kooperation, also die kommunikativ in und durch sich selbst vermittelte Kooperation, bleibt die Kooperation das übergeordnete evolu- tionäre Prinzip. Nur kann Kooperation in gesellschaftlichen Kontexten nicht mehr direkt kommunikativ gesichert werden. Im Gesellschaftsganzen bedarf sie des Geldes und des Marktes, um vermittelt werden zu können. Der Versuch, die unmittelbare Koope- ration in Unternehmen durch das Kon- kurrenzprinzip als sekundäres Evolu- tionsprinzip zu ersetzen, erweist sich praktisch längst als Fehlalternative. Die in sich unmittelbar kooperierenden Teams sind die eigentliche Zelle des Unternehmens und zugleich dessen bestimmende Leistungsquelle. Mit der postindustriellen Rückkehr geistiger Arbeit in die Arbeitsprozesse zeigt sich, dass über den bereits genannten Gruppenvorteil hinaus, Teams in kollektiven Denk- und Lernprozessen eine „übersummative Intelligenz“ entwickeln können (Peter Kruse). Wobei man auch umgedreht sagen darf, dass die Gruppenleistung auch immer weniger Einzelnen zugerechnet werden kann. Kurz: Die Gestaltung der unmittelbaren Kooperation gerät nicht nur in den Fokus von Teamleitung, sondern wird zur zentralen Kompetenz aller an der Kooperation Beteiligten, als Kompetenz zur Selbstorganisation in Teams. Wozu also Teamtraining? … um den Zusammenhang von Gruppen-identität, gruppendynamischer Rollen-klärung und Aktualisierung des Gruppen- vorteils praktisch zu gestalten.

Improvisationstraining

Die Nachricht vom „Ende der Planbarkeit“ klingt wie Resignation angesichts der Nichtplanbarkeit von Zukunft. Das mag daran liegen, dass wir gedanklich dem Dualismus von „vorher“ und „nachher“ nur schwer entkommen. Erst der Plan, dann seine Umsetzung. Immer mehr aber ist Organisation nicht das Ergebnis von Planung, sondern das Ergebnis von Organisation. Unter der Voraussetzung von Komplexität ist Planung nur noch im Handeln, während des Handelns zu denken – Planung „just in time“. Ist Planung also nicht mehr die Antizipation eines zukünftigen Zustands? Doch, sie bleibt es! Nur ist eine Antizipation weit entfernter Zukunft eben nicht möglich. Planung ist Planung des nächsten Schritts. Die generalisierende, auf Regeln, Struk- turen und Standards beruhende Organi- sation gilt als der Modus, der Unter- nehmen Stabilität und damit Dauer sichert. Damit bleibt Improvisation der Reparatur-modus, der Ausnahmefall der Organisation für unerwartete und unvorhersehbare Ereignisse – Ereignisse der Nichtplan-barkeit. Wenn Unternehmen aber in einer Umwelt zunehmender Turbulenzen und Instabilitäten agieren, kann der Impro- visation diese Ausnahmerolle nicht länger zugewiesen bleiben. Wozu also Improvisationstraining? … um im spielerischen Umgang mit den Improvisationsregeln sie kennenzu-lernen, ihre Wirkung zu erfahren, sie zu beherrschen und vor allem zu lernen, welche Bedeutung sie für einen paradigmatischen Wandel von Organisation, Führung und Kooperation in Unternehmen haben.
Neben diesen Grundformaten bieten wir Ihnen eine Reihe weiterer Formate an, die ebenfalls auf Theatermethoden basieren und die wir miteinander vereinbaren können: - Projekttraining - Outdoortraining - Gestaltung von Firmenevents - Theaterstücke, -szenen und –sequenzen, die Sie bei verschiedensten Vorhaben (z. B. Strategiesitzungen, Kick Offs, Open-Space-Veranstaltungen, Konfliktlösungen …) unterstützen

Das „Improfessio-Training“ – 

Professionalität durch Improvisation

Die Trainingsmethode von Unternehmen Bühne hat drei Quellen, die gleichzeitig ihre Basis sind und in unser spezifisches Trainingsformat integriert werden: - Die von Kurt Lewin entwickelte „Laboratorium-Methode“ ist die Ursprungsmethode des Verhaltenstrainings. Sie erlaubt Probehandlung im geschützten Raum. Die Teilnehmer haben einen Raum, in dem sie für sie ungewohntes Verhalten üben können, um es dann in ihren Arbeitskontexten professionell zu beherrschen. Das „Lab“ setzt weniger auf den Erwerb neuen Wissens, als vielmehr auf das Können. - Eine kritische Theorie von „Führung und Organisation 2. Ordnung“ sieht sich praktischer Vernunft verpflichtet. Sie hinterfragt tief verankerte Glaubenssätze über Menschen, Organisationen, Führung, Entwicklung …, die über Jahrzehnte ein ideologisches, ja fast abergläubiges Verhältnis zu Instrumenten der Führung und Organisation etabliert haben und an den heutigen Wirklichkeiten zunehmend scheitern. - Die Theatermethode, speziell die des Improvisationstheaters zeigt uns den variablen Umgang mit Überraschungen und Turbulenzen, die uns helfen, Handlungen voranzutreiben und damit Entwicklungsfähigkeit zu sichern.
Das Theater aber ist dazu da, unseren Blick zu erweitern. (Peter Brook)
© Unternehmen Bühne 2002-2017
Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihr Unternehmen zu Zuchthäusern umbauen, in denen aus renitenten Insassen fügsame Lämmer in wohldefinierten Zellen werden.
Führungstraining Teamentwicklung Improvisationstraining
Das „Improfessio-Training“ setzt also auf drei Komponenten: Verstehen – Variieren – Stabilisieren … und (nicht ganz) nebenbei auf radikales Denken, offenes Streiten, Spielen, Spannung, Unterhaltung, Humor … und auf das unbedingte Miteinander aller Beteiligten.

Führungstraining

Organisation sichert Wiederholbarkeit und Stabilität. Je organisierter Unternehmen, desto unfähiger, Veränderungen zu initiieren, die ihnen Zukunft geben, nicht den Status quo zementieren. Ist sich Führung ihrer Verantwortung für die Zukunft des Unternehmens bewusst, dann muss sie nicht nur für eine Destabilisierung sorgen, aus der allein der Wandel kommen kann, sondern dann hat sie auch eine Verantwortung ihren Mitarbeitern gegenüber, sie an diesem Wandel konstitutiv zu beteiligen, von dem keiner sagen kann wohin er führt. Das hat wenigstens mit drei Führungsgegenständen zu tun: Erstens brauchen Mitarbeiter ein Risikobewusstsein und eine Risikobereitschaft, bei der die Erwartung unvorhersehbarer Gelegenheiten höher ist als die Angst vor den unvorhersehbaren Gefahren. Zweitens brauchen Unternehmen resiliente Potenziale, die dafür sorgen, dass Störungen nicht nur als Gelegenheiten gesehen, sondern zukunftsgestaltend in tatsächliche Entwicklungsgewinne ver-wandelt werden. Drittens muss Führung für den Aufbau von Redundanzen (überschüssigen Ressourcen) sorgen, die vor allem in den Kompe- tenzen der Mitarbeiter liegen, aber selbst dort den Betriebswirtschaftler alten Zuschnitts in den Widerstand jagt. Wozu also Führungstraining? … um Führenden den state oft the art führungsbegründender Theorien unterschiedlicher disziplinarer Herkunft zu vermitteln, auf dieser Grundlage moderne Führungshaltung zu verinner- lichen und den Instrumentengebrauch, wie zum Beispiel des Coachings oder der Moderation, anwendungssicher zu üben.

Teamentwicklung

Überschreitet der Mensch die Grenzen unmittelbarer Kooperation, also die kommunikativ in und durch sich selbst vermittelte Kooperation, bleibt die Koope-ration das übergeordnete evolutionäre Prinzip. Nur kann Kooperation in gesellschaftlichen Kontexten nicht mehr direkt kommunikativ gesichert werden. Im Gesellschaftsganzen bedarf sie des Geldes und des Marktes, um vermittelt werden zu können. Der Versuch, die unmittelbare Kooperation in Unternehmen durch das Konkurrenz-prinzip als sekundäres Evolutionsprinzip zu ersetzen, erweist sich praktisch längst als Fehlalternative. Die in sich unmittelbar kooperierenden Teams sind die eigentliche Zelle des Unternehmens und zugleich dessen bestimmende Leistungsquelle. Mit der postindustriellen Rückkehr geistiger Arbeit in die Arbeitsprozesse zeigt sich, dass über den bereits genannten Gruppen-vorteil hinaus, Teams in kollektiven Denk- und Lernprozessen eine „übersummative Intelligenz“ entwickeln können (Peter Kruse). Wobei man auch umgedreht sagen darf, dass die Gruppenleistung auch immer weniger Einzelnen zugerechnet werden kann. Kurz: Die Gestaltung der unmittel-baren Kooperation gerät nicht nur in den Fokus von Teamleitung, sondern wird zur zentralen Kompetenz aller an der Kooperation Beteiligten, als Kompetenz zur Selbstorganisation in Teams. Wozu also Teamtraining? … um den Zusammenhang von Gruppen-identität, gruppendynamischer Rollen-klärung und Aktualisierung des Gruppen-vorteils praktisch zu gestalten.

Improvisationstraining

Die Nachricht vom „Ende der Planbarkeit“ klingt wie Resignation angesichts der Nichtplanbarkeit von Zukunft. Das mag daran liegen, dass wir gedanklich dem Dualismus von „vorher“ und „nachher“ nur schwer entkommen. Erst der Plan, dann seine Umsetzung. Immer mehr aber ist Organisation nicht das Ergebnis von Planung, sondern das Ergebnis von Organisation. Unter der Voraussetzung von Komplexität ist Planung nur noch im Handeln, während des Handelns zu denken – Planung „just in time“. Ist Planung also nicht mehr die Antizipation eines zukünftigen Zustands? Doch, sie bleibt es! Nur ist eine Antizipation weit entfernter Zukunft eben nicht möglich. Planung ist Planung des nächsten Schritts. Die generalisierende, auf Regeln, Struk-turen und Standards beruhende Organi-sation gilt als der Modus, der Unter-nehmen Stabilität und damit Dauer sichert. Damit bleibt Improvisation der Reparatur-modus, der Ausnahmefall der Organisation für unerwartete und unvorhersehbare Ereignisse – Ereignisse der Nichtplan-barkeit. Wenn Unternehmen aber in einer Umwelt zunehmender Turbulenzen und Instabilitäten agieren, kann der Impro-visation diese Ausnahmerolle nicht länger zugewiesen bleiben. Wozu also Improvisationstraining? … um im spielerischen Umgang mit den Improvisationsregeln sie kennenzu-lernen, ihre Wirkung zu erfahren, sie zu beherrschen und vor allem zu lernen, welche Bedeutung sie für einen paradigmatischen Wandel von Organisation, Führung und Kooperation in Unternehmen haben.
Neben diesen Grundformaten bieten wir Ihnen eine Reihe weiterer Formate an, die ebenfalls auf Theatermethoden basieren und die wir miteinander vereinbaren können: - Projekttraining - Outdoortraining - Gestaltung von Firmenevents - Theaterstücke, -szenen und –sequenzen, die Sie bei verschiedensten Vorhaben (z. B. Strategiesitzungen, Kick Offs, Open-Space-Veranstaltungen, Konfliktlösungen …) unterstützen