Grundschuld eintragen: Warum sie beim Immobilienkauf wichtig ist
Grundschuld eintragen bedeutet Sicherheit für die Bank
Wenn jemand eine Wohnung oder ein Haus kaufen will und dafür Geld von der Bank braucht, ist das grundschuld eintragen oft ein wichtiger Schritt. Die Grundschuld ist ein Recht, das im Grundbuch steht und zu Gunsten der Bank eingetragen wird. Sie dient als Sicherheit für die Bank, falls der Käufer seine Raten nicht mehr bezahlen kann. Die Bank kann dann das Haus oder die Wohnung verkaufen, damit sie ihr Geld zurückbekommt. So fühlt sich die Bank sicherer, wenn sie ein Darlehen vergibt. Das grundschuld eintragen spielt deshalb bei fast jedem Immobilienkauf mit Kredit eine Rolle.
Der Ablauf beim Grundschuld eintragen
Bevor eine Grundschuld eingetragen werden kann, gibt es einen festen Ablauf. Zuerst wird der Kaufvertrag für das Haus oder die Wohnung unterschrieben. Danach spricht man mit der Bank über die Finanzierung. Die Bank verlangt dann in der Regel, dass eine Grundschuld im Grundbuch eingetragen wird. Dazu bekommt man von der Bank Unterlagen, zum Beispiel eine Grundschuldbestellungsurkunde. Mit diesen Papieren geht man zu einem Notar. Der Notar prüft alles, liest die Texte vor und erklärt, was unterschrieben werden muss. Erst dann kann der Notar beim Grundbuchamt das grundschuld eintragen beantragen. Der Antrag wird vom Grundbuchamt geprüft, und nach einigen Wochen steht die Grundschuld im Grundbuch. Erst wenn das erledigt ist, zahlt die Bank das Geld aus. Das grundschuld eintragen ist also einer der letzten Schritte, bevor das neue Zuhause bezahlt werden kann.
Kosten und Dauer des Grundschuld eintragen
Mit dem grundschuld eintragen sind Kosten verbunden, die nicht immer gleich hoch sind. Die wichtigste Summe richtet sich nach dem Wert der Grundschuld, also wie hoch das Darlehen ist. Notar und Grundbuchamt bekommen beide einen Teil der Gebühren. In Deutschland liegen die Kosten oft zwischen 0,5 und 1 Prozent der Darlehenssumme. Wer also 200.000 Euro als Grundschuld eintragen lässt, muss zwischen 1.000 und 2.000 Euro für die Eintragung bezahlen. Dazu kommen manchmal noch Auslagen, zum Beispiel für Kopien oder Post. Das grundschuld eintragen dauert meist zwei bis sechs Wochen, manche Grundbuchämter brauchen auch etwas länger. Es hilft, wenn man alle Unterlagen vollständig hat und schnell auf Nachfragen reagiert.
Was nach dem grundschuld eintragen zu beachten ist
Sobald die Grundschuld im Grundbuch steht, kann die Bank das Geld für den Hauskauf auszahlen. Die Grundschuld bleibt im Grundbuch, auch wenn das Darlehen später schon abbezahlt ist. Wer kein Geld mehr an die Bank schuldet, kann die Eintragung löschen lassen. Dafür braucht man eine sogenannte Löschungsbewilligung von der Bank. Auch das Löschen der Grundschuld kostet noch einmal Geld für den Notar und das Grundbuchamt. Manchmal lassen die Eigentümer die Grundschuld einfach im Grundbuch stehen, zum Beispiel wenn sie bald einen neuen Kredit aufnehmen wollen. Das grundschuld eintragen ist also nicht nur für den Kauf wichtig, sondern bleibt auch danach noch eine Zeit lang wichtig für das Eigentum.
Häufig gestellte Fragen zum grundschuld eintragen
- Wer muss beim grundschuld eintragen zum Notar gehen?
Beim grundschuld eintragen muss der neue Eigentümer mit allen Unterlagen zum Notar gehen. Nur ein Notar kann die Papiere vorbereiten und die Eintragung beantragen.
- Kann die Grundschuld wieder gelöscht werden?
Die Grundschuld kann nach dem Abbezahlen des Darlehens gelöscht werden. Dafür ist eine Löschungsbewilligung von der Bank und ein Notar nötig.
- Warum verlangt die Bank das grundschuld eintragen?
Die Bank verlangt das grundschuld eintragen als Sicherheit. Wenn die Raten nicht mehr bezahlt werden, kann die Bank das Haus oder die Wohnung verkaufen und so an ihr Geld kommen.
- Wie lange dauert das grundschuld eintragen?
In der Regel dauert das grundschuld eintragen zwischen zwei und sechs Wochen. Es kann aber manchmal auch etwas länger dauern, je nach Grundbuchamt und Unterlagen.